Read Elizabeth is Missing by Emma Healeyová Online

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Sunday Times Top Five Bestseller Elizabeth is Missing is the stunning, smash hit debut novel from new author Emma Healey Winner of the Costa First Novel Award 2014 Shortlisted for National Book Awards Popular Fiction Book of the Year Shortlisted for National Book Awards New Writer of the Year Longlisted for the Dylan Thomas Prize A thrillingly assured, haunting and unsettling novel, I read it at a gulp Deborah Moggach, author of The Best Exotic Marigold Hotel Elizabeth Is Missing will stir and shake you the most likeably unreliable of narrators, real mystery at its compassionate core Emma Donoghue, author of Room Resembling a version of Memento written by Alan Bennett Daily Telegraph One of those mythical beasts, the book you cannot put down Jonathan Coe, author of The Rotters Club Every bit as compelling as the frenzied hype suggests Gripping, haunting Observer If you re after a read you can t put down, then look no further New Meet Maud Maud is forgetful She makes a cup of tea and doesn t remember to drink it She goes to the shops and forgets why she went Sometimes her home is unrecognizable or her daughter Helen seems a total stranger But there s one thing Maud is sure of her friend Elizabeth is missing The note in her pocket tells her so And no matter who tells her to stop going on about it, to leave it alone, to shut up, Maud will get to the bottom of it Because somewhere in Maud s damaged mind lies the answer to an unsolved seventy year old mystery One everyone has forgotten about Everyone, except Maud Emma Healey wrote her first short story when she was four, told her teachers she was going to be a writer when she was eight, but had learnt better by twelve and had decided on being a litigator inspired entirely by the film Clueless It took another ten years before she came back to writing She grew up in London where she went to art college and completed her first degree in bookbinding She then worked for two libraries, two bookshops, two art galleries and two universities, and was busily pursuing a career in the art world before writing overtook everything She moved to Norwich in 2010 to study for the MA in Creative Writing at UEA and never moved back again Elizabeth is Missing is her first novel it won the Costa First Novel Award 2014 and was shortlisted for the National Book Awards Popular Fiction Book of the Year Emma Healey was also shortlisted as an NBA New Writer of the Year....

Title : Elizabeth is Missing
Author :
Rating :
ISBN : 0241968186
ISBN13 : 978-0241968185
Format Type : PDF
Language : Englisch
Publisher : Penguin Books Ltd UK Auflage 1 1 Januar 2015
Number of Pages : 304 Seiten
File Size : 783 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Elizabeth is Missing Reviews

  • Froschkönigin
    2019-07-08 18:32

    Maud, eine alte Dame über achtzig, ist der festen Überzeugung, dass ihre Freundin Elizabeth verschwunden ist, und dass dies nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Sicherlich steckt Elizabeths wenig sympathischer Sohn dahinter? Verständlicherweise glaubt niemand Mauds Geschiche, weder ihre Tochter noch ihre Pflegerin noch die örtliche Polizei, denn Maud leidet an einem fortgeschrittenen Stadium der Demenz und findet sich im Alltag nicht mehr zurecht. Das Kurzzeitgedächtnis ist praktisch nicht mehr vorhanden, die vielen Zettel, die ihr als Gedächtnisstütze dienen sollen, geraten durcheinander und sind wenig hilfreich. Nur ein Gedanke ist koheränt und stetig: Elizabeth wird vermisst.Was ausgezeichnet funktioniert, ist Mauds Langzeitgedächtnis, die Erinnerung an die Ereignisse im ersten Jahr nach dem Krieg, als ihre Schwester Sukey spurlos verschwand. Die Umstände dieses Verschwindens, in einer Zeit, in der viele Menschen, gekennzeichnet von den Folgen des Krieges, einfach ausbrechen wollten und mit nicht mehr als einem Koffer aufbrachen, wurden niemals geklärt und verfolgten Maud durch ihr gesamtes Leben. Kann es sein, dass Sukey ohne eine Nachricht einfach auch ihr altes Lben hinter sich lassen wollte? Oder wurde sie Opfer eines Verbrechens?Mauds Erinnerungen vermischen sich mehr und mehr mit den nicht mehr fassbaren Dingen der Gegenwart, doch sie bleibt den merkwürdigen Ereignissen auf der Spur.Emma Healey erzählt Mauds Geschiche aus zwei Perpektiven, der der knapp sechzehnjährigen, und der zweiundachtzigjährigen Maud, und man könnte sagen, damit aus der Sichtweise zweier verschiedener Personen. Maud als Teenager wird dem Leser dabei weniger komplex vorgestellt als ihr dementes Ich fast siebzig Jahre später. Die junge Maud erscheint etwas sperrig, spröde und in sich gekehrt, hauptsächlich durch ihre geliebte Schwester definiert, scheint aber hypersensibel zu sein, denn sie nimmt jedwede kleine Veränderung des Lichts, jeden Gesichtsaudruck, jeden Geruch in ihrer Umgebung überdeutlich wahr, und diese Fähigkeit besitzt sie auch noch als alte Frau.Die alte Maud hingegen ist ein Charakter, der einen nicht kalt lassen kann. Sie ist keine niedlich-senile Miss-Marple-Kopie. In Büchern über Demenzkranke wird oft betont,wie zärtlich, rührend, manchmal sogar unfreiwillig witzig der Umgang mit den Patienten für die Angehörigen sein kann. Hier nicht. Wer mit Demenzkranken zu tun hatte, wird sehr viel in Mauds Verhalten und in der Reaktion ihrer Umwelt wiederfinden können. Man versteht Mauds Frustration, bis hin zur Agression, in einer Welt, in der niemand ihr mehr zuzuhören will oder sie zu begreifen scheint, aber ebenso ist einem nachvollziehbar, dass ihre Mitmenschen, allen voran ihre Tochter, nicht nur einmal an den Rand der Verzweiflung getrieben weden angesichts der Unmöglichkeit, zu Maud vorzudringen und etwas plausibles an die alte Dame heranzutragen. Mauds zunehmende Orientierungslosigkeit fordert dabei nicht nur ihren Angehörigen und ihr selbst, sondern auch dem Leser ein nicht geringes Maß an Geduld ab. Gleichzeitig ist man erschüttert von dem voranschreitenden Prozess des Persönlichkeitsverlusts und des Vergessens, dessen Zeuge man wird.Alles in allem keine leichte Lektüre, und man sollte dieses Buch vielleicht nicht als Thriller lesen, auch wenn es als solcher deklariert wird. Spannend ist es dennoch mitzuerleben, wie durch die glasklaren Erinnerungen an Kleinigkeiten einer längst vergangenen Zeit allmählich Licht ins Dunkel kommt.

  • Heidemarie Puntschuh
    2019-06-25 18:43

    Lange habe ich gezögert dieses Buch zu kaufen weil ich mich nicht deprimieren wollte. Dann stellte ich fest, das Buch ist erstklassig. Es ist nicht deprimierend, teilweise sogar amüsant in jedem Falle aber interessant. Zum Inhalt: eine alte Frau verliert langsam ihr Gedächtnis. Als Leserin begleitet man sie auf diesem schwierigen Weg. Obwohl sie dement ist/wird eines ist immer präsent, sie vermisst ihre Freundin Elisabeth. Die Ich-Erzählerin Maud ist ständig auf der Suche nach ihr und auch in diesem Zusammenhang wird ihr gesamtes Leben aufgeblättert. Die Autorin hat unglaubliches Einfühlvermögen bewiesen in dem sie die Gedanken und Gefühle dieser alten Frau, die zum Schluss oft nicht einmal ihre Tochter erkennt, so herausragend beschrieben hat. Als Nebeneffekt lernt man auch noch etwas über die Lebenssituation der Menschen in England nach dem Krieg. Sehr empfehlenswert.

  • Jutta
    2019-07-18 14:32

    Ich habe dieses Buch vor einigen Monaten auf deutsch gelesen und fand es richtig gut. Zu den Rezensionen anderer Leser gibt es nichts hinzuzufügen. Da es mich so beschäftigt hat, habe ich es dann noch einmal auf englisch gelesen und es war, als ob ich eine völlig neue Geschichte gelesen hätte. Nicht, dass es schlecht übersetzt wäre, nein, aber die Lesegeschwindigkeit ist, wenn man nicht in seiner Muttersprache liest, doch noch etwas langsamer. So habe ich völlig neue Details und Nuancen wahrgenommen, die mir beim flotten Lesen in deutsch gar nicht aufgefallen sind. Das hat sich wirklich gelohnt. Ich habe diese Geschichte, trotz aller Tragik, einfach geliebt, ein tolles Buch. Wer des Englischen ausreichend mächtig ist, der sollte es im Original lesen, unbedingt empfehlenswert.

  • Hey!You
    2019-07-11 11:25

    Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen, weil die Geschichte wirklich packend ist. Die Erzählung spielt in der Gegenwart – wo Maudes geistiger Zustand durch Demenz immer weiter verfällt – und der Vergangenheit – die ein schreckliches Familiengeheimnis hütet. Das Buch ist gleichzeitig liebevoll erzählt, man kommt aber auch an seine Grenzen, wenn man sieht, wie schlecht es Maude geht und wie ihre Familie damit umzugehen versucht. Zwischendurch wird die Stimmung durch gut platzierten und passenden Humor aufgelockert. Ich denke, für Angehörige von Demenzkranken könnte das Buch einen guten Einblick in die Köpfe der Patienten geben, auch wenn es natürlich nur fiktiv ist.

  • Anne Witzleben
    2019-07-06 10:44

    Ein wunderbares Buch. Es ist sehr erstaunlich, wie sich die 28-jährige Autorin in die Alzheimerkranke hineinversetzen kann. Sie beschreibt nicht nur die äußeren Kennzeichen (die ich sehr gut von meiner Schwiegermutter kenne), sondern auch, was im Kopf von Maud vor sich geht. Eine sehr liebevolle Erzählung, die erst gegen Ende traurig wird, wenn Maud z.B. ihre weinende Tochter nicht erkennt und überzeugt ist, dass nur ein Problem mit Männern der Grund für die Tränen sein kann.

  • Amazon Kunde
    2019-06-27 14:19

    Elizabeth is missing ist ein wunderbar verwirrender, berührender Roman. Die Spurensuche nach abhandenkommenden Gedanken, Gegenstände und Personen ist so zwingend dass man beim Lesen selbst in diese verstörenden Stimmungen eintaucht. Das ist aber immer wieder auch komisch und man fühlt sich erleichtert, wenn über diverse Zeit und Ortsgrenzen hinweg wieder ein Schritt zur Enträtselung gelingt. Maud, ihre Tochter und natürlich ganz besonders Sukie wachsen einem ans Herz und man will nicht mehr aufhören zu lesen bis man kurz vor Ende des Buches ganz langsam liest, weil man dieses warmherzige, gefühlspräzise Buch einfach nicht aus den Händen legen will. Sehr empfehlenswert!

  • Fuchs Joan
    2019-07-12 10:46

    Ein wunderbares Buch, auf Grund der Thematik konnte ich aber nicht viel auf einmal davon lesen. Die Vorstellung, dass man sich selber verliert und wie die Angehörigen damit umgehen müssen, dass man sich nur noch an Dinge der Vergangenheit erinnert, das ist nicht ganz einfach zu verdauen, auch wenn sie doch sehr der Realität entspricht. Ausgezeichnet geschrieben, sehr eindrücklich.